Seenotrettung ist ein Menschenrecht!

Dass heutzutage darüber Diskutiert werden muss, ob Menschen aus dem Mittelmeer gerettet werden sollen, halten wir für eine humanitäre Armutserklärung.

Bei der Rettung schiffbrüchiger Menschen geht es um ein elementares Gebot der Menschlichkeit, welches im internationalen Seerecht verbrieft und dessen Erfüllung auch menschenrechtlich geboten ist.

Die europäischen Seenotrettungsgebiete im Mittelmeer wurden in den letzten drei Jahren stark verkleinert, das Ende der Mare Nostrum Mission, das Abziehen von Rettungsschiffen von den Hauptfluchtrouten sowie die Festsetzung von Schiffen privater Rettungsorganisationen ist eine Schande für Europa.
Da nach dem Dublin-Abkommen das Land das Asylverfahren durchführen muss, indem es zum erstenmal die EU-Grenze übertritt, haben die Länder mit Grenzen zum Mittelmeer einen großteil der Verfahren zu bewältigen, was mit hohen Kosten verbunden ist, welche sie nicht mehr tragen wollen.

Europäische Zusammenarbeit und Solidarität sieht anders aus!
Wir fordern einen gerechten Aufnahmeschlüssel, der alle europäischen Länder gleichermaßen in die Verantwortung nimmt!

Dies wurde jedoch von der Bundesregierung abgelehnt

 

Hamburg, was tust du?

Aber nicht nur die Bundesregierung muss handeln, auch wir Hamburger und Hamburgerinnen können etwas machen.
In den letzten Monaten irrten Schiffe im Mittelmeer von Hafen zu Hafen und Geflüchtete and Bord mussten Wochenlang warten, da sich kein Land und keine Stadt bereit erklärte sie aufzunehmen.

Unter der Losung „Sicherer Hafen“ setzen die Städte Bonn, Düsseldorf, Köln, Berlin, Potsdam, Freiburg, Kiel, Osnabrück, Bremen ein Signal für Humanität. Sie erklären sich bereit, Geflüchtete zusätzlich aufzunehmen und setzen sich dafür ein, die Seenotrettung im Mittelmeer wieder zu ermöglichen.

Wir wollen auch Hamburg zu einem „sicheren Hafen“ machen und unterstützen deshalb die Forderungen von hamburgwastustdu.de.

Werde selbst aktiv!

Schau mal auf der Website von Jugend Rettet vorbei!

Jugend Rettet

Schreibe einen Kommentar